Koalitionsvereinbarung 2016

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß:
„Den Öffentlichen Dienst wird die Koalition zum Vorbild für gute Arbeit machen. Die Entlohnung für Lehrkräfte an Volkshochschulen und Musikschulen wird die Koalition erhöhen und prüfen, wie eine bessere soziale Absicherung sichergestellt werden kann.“

„…dauerhafte Stärkung der bezirklichen Kulturarbeit mit Mindeststandards für die finanzielle und personelle Ausstattung der bezirklichen Kultureinrichtungen und Infrastruktur (Volkshochschulen, Musikschulen,…)“

„…bei dauerhaftem Tätigkeitsbedarf Honorarverträge in Arbeitsverträge umgewandelt, mit einem Zwischenziel von mindestens 20 Prozent Festangestellte an den Musikschulen bis 2021.“

Die Koalitionsvereinbarung 2016-21

Sonntagsreden der SPD?

Die regierende SPD, die demnächst gerne wiedergewählt werden möchte, sagt in den Wahlprüfsteinen des musikschulbuendnis.berlin, sie sei „für eine Mindestquote von 20 Prozent Festangestellten“ an den Berliner Musikschulen — um dann am Schluß zu betonen: „Die Aufgaben der Musikschulen sind den Bezirken vorbehalten. An dieser Bezirkszuständigkeit wollen wir auch künftig nichts ändern.“ Aha!

Die Frage, ob der „Honorarsatz pro Musikstunde (von) 22,27 € … vor dem Hintergrund des hohen Ausbildungsniveaus sowie der großen pädagogischen Verantwortung … angemessen“ sei, wurde übergangen.

SPD Wahlprüfstein

Berliner Philharmoniker unterstützen die Berliner Musikschulen

»Die Berliner Philharmoniker unterstützen mit ganzem Herzen das Anliegen des Landesmusikrats und der Berliner Musikschulen. Nur mit Festanstellungen können genügend qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer gewonnen werden. Die Qualität des ersten Unterrichts schon im Kindesalter ist aber ganz entscheidend, damit unsere jungen Talente die Förderung erhalten, die sie verdient haben.«

Pressemitteilung der Berliner Philharmoniker